Nach dem Brust-, Lungen-und Darmkrebs ist das Endometriumkarzinom ( Krebs der Gebärmutter in Europa und auch Nordamerika die vierthäufigste Krebserkrankung bei Frauen; in Deutschland macht dieses Krebserkrankung 5,6% aller bösartigen Tumoren aus. Jährlich gibt es etwa 11 350 neue Fälle. Das mittlere Erkrankungsalter beläuft sich auf 68 Jahre; 20% der Erkrankten sind allerdings noch jünger als 50 Jahre und 5% sogar noch jünger als 40 Jahre

  • Übergewicht
  • Zuckerkrankheit
  • Bluthochdruck
  • Keine Schwangerschaften
  • spätes Klimakterium
  • PCO-Syndrom
  • östrogenproduzierende Eierstockstumoren
  • Reine Östrogentherapie ( und nicht in Kombination mit einem Gelbkörperhormon ) bei vorhandener Gebärmutter
  • Tamoxifen ( Therapeutikum bei Brustkrebs )
  • Blutungen in den Wechseljahren und
  • nicht ausreichend therapierbare Blutungen um den Zeitpunkt des Klimakteriums

Eine eigentliche Vor- oder Früherkennung, wie z.B. beim Gebärmutterhalskrebs, ist im Rahmen der gesetzlichen Krankenkassen-Vorsorge nicht möglich, da der Frauenarzt auch diesen Krebs nicht ertasten kann, da er in der Gebärmutterhöhle entsteht und nicht - oder erst sehr spät - auf die Oberfläche der Gebärmutter wächst und dann evtl. auch tastbar wird; dies jedoch auch dann nur bei fortgeschrittenem Stadium oder bei sehr dünnen Bauchdecken.

Mittels Scheidenultraschall lässt sich die Gebärmutterschleimhaut ( Ausgangsort des Krebses) sehr gut darstellen und es lassen sich dadurch Veränderungen im Anfangsstadium erkennen. Gebärmutterkrebs auffällig. Man kann damit die Dicke und Struktur der Gebärmutter-Schleimhaut beurteilen und dadurch die Verdachtsdiagnose stellen

Der Vaginalultraschall ist nicht Bestandteil der Krebsvorsorge

Die Diagnosesicherung erfolgt mittels Ausschabung in Kurznarkose

Die operative Therapie besteht in der Gebärmutterentfernung eventuell incl. Entfernung beider Eierstöcke

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