Hochauflösendes US-Gerät der neuesten Generation

Ich arbeite in meiner Praxis seit dem 1.12013 mit einem 3D/4D-High-End-Ultraschallsystem der modernsten Art mit integrierter Farbdoppler-Technik

Von entscheidender Bedeutung hinsichtlich diagnostischer Sicherheit ist der Einsatz der hochfrequenten Mammasonographie mit 13 MHz Bei der Brustdiagnostik vereinfacht die Live 3D-Kontrolle von Punktionen die präzise Lokalisation von Zysten und Knoten sowie die genaue Differenzierung von bösartigen Tumoren.

Insbesondere bei der Stanzbiopsie kleinster Veränderungen ist diese Kontrollmöglichkeit sehr hilfreich

Die eindrucksvollen und diagnostisch wertvollen Möglichkeiten des 3D/4D-High-End-Ultraschallsystems stellt einen entscheidenden Schritt in die Zukunft der bildgebenden Verfahren dar

DEGUM II – Qualifikation

Ich habe zur Zeit die höchst mögliche Qualifikation , die man ausserhalb einer universitären Einrichtung in der Ultraschalldiagnostik der Brust erlangen kann . Zur Überprüfung wählen Sie bitten nachfolgend aufgeführte Internetadresse der Dt. Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) und geben Sie unter Ort : „Duisburg„ ein und unter Fachgebiet: „Mammasonographie„ auswählen ; jetzt erhalten Sie eine Liste der Kollegen, die Brustultraschall durchführen mit Hinweis auf die Qualifikations-Stufe

Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V.

Der 3D-Ultraschall gibt dem erfahrenen Untersucher die Möglichkeit, die Diagnostik noch weiter zu verbessern. Sowohl in der Früherkennung als auch in der Tumornachsorge und bei Frauen mit Implantaten bietet diese Methode zusätzliche Möglichkeiten.

Die Qualität der sonographischen Brustdiagnostik hängt in erheblichem Maße ab von der Qualität des 3D Ultraschallgerätes ( ich kann nur das erkennen, was mir das Ultraschallgerät auch zeigt !!) und dies macht sich fest im hohen Anschaffungspreis. Von gleich hoher Bedeutung ist die notwendige langjährige Erfahrung des Untersuchers. ( siehe „Höchste Qualität“)

Das Prinzip der 3D-Technologie besteht darin, dass jede „Auffälligkeit“ als sog. Volumeneinheit eingescannt werden kann, sodass anschliessend eine ausführliche zusätzliche Analyse in verschiedensten Schnittebenen erfolgen kann, so wie man das vom MRT oder CT kennt.

Diese neue Technik erlaubt die exaktere Analyse des gefundenen Tumors hinsichtlich seiner Wachstumsform, seines „Verhaltens“ gegenüber dem umgebenden gesunden Gewebe ( gute Abgrenzung oder Verschmelzung) und seiner Durchblutung. Dies erleichtert die Unterscheidung zwischen gutartigen und bösartigen Veränderungen in entscheidender Weise.

Auch die zusätzliche „Einfärbung“ des Tumors in unterschiedlichen Farben erlaubt in bestimmten Situationen eine bessere „ deutlichere“ Darstellung der Tumorabgrenzung.

Nachfolgend einige Beispiele

Neben der Mammographie ist die Mammasonographie (= Ultraschall der Brust ) die wichtigste Untersuchungsmethode zur Früherkennung eines Brustkrebses.

Diese Untersuchungsmethode sollte bei folgenden Gegebenheiten unbedingt angewendet werden :

  • bei Auffälligkeiten anlässlich der Tastuntersuchung
  • bei Auffälligkeiten in der Mammographie
  • bei Auffälligkeiten in der Kernspintomographie

Diese Untersuchungsmethode sollte auch bei folgenden Gegebenheiten unbedingt angewendet werden :

  • bei jungen Patientinnen mit hohem Risiko oder ausgeprägter Angst vor einer Brustkrebserkrankung (sog. Karzinophobie )
  • ergänzend bei strahlendichtem Brustdrüsenkörper ; dies ist insbesondere bei jungen Frauen anzutreffen;

    bei einer solchen Gewebestruktur der Brust kann die Mammographie erhebliche „diagnostische Lücken“ aufweisen

  • bei Gegebenheiten , die eine Mammographie nicht erlauben
  • Steuerung feingeweblicher Untersuchungsmethoden wie Feinnadelbiopsie und Stanzbiopsie

Durch die rasante Weiterentwicklung der Gerätetechnolgie können heute die hochfrequenten Schallköpfe feinste Gewebstrukturen sichtbar machen .

Die Dopplersonographie ermöglicht die Darstellung kleinster Gefäße und kann durch Beurteilung der Vaskularisation (Gefässversorgung ) zur exakten Diagnostik beitragen.

Mit der 3D-Sonographie ergeben sich neue Möglichkeiten zur Beurteilung von Tumoren und zur Steuerung von minimal invasiven Eingriffen (Stanzbiopsien etc. )

Die Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen über die Früherkennung von Krebserkrankungen ( „ Krebsfrüherkennungs-Richtlinien „) stammen vom 26.4.1976 ( 1. Fassung ) Hinsichtlich der Früherkennung von Brustkrebs hat eine Frau gemäss dieser Richtlinien lediglich einen Anspruch auf die ärztliche Abtastuntersuchung ab dem 30. Lebensjahr und die Anleitung zur regelmässigen Selbstuntersuchung

Weitere Früherkennungsmassnahmen sind nicht vorgegeben.

Aus grossen Studien geht jedoch eindeutig die hohe Bedeutung der ergänzenden Mammasonographie idealerweise einmal jährlich ab dem 30. Lebensjahr hervor.

Gerade jüngere Frauen haben eine extrem hohe Brustdichte, sodass eine Tastuntersuchung zur Früherkennung immer als sehr unsicher zu betrachten ist.

Nehmen Sie also Ihre Vorsorge selbst in die Hand und investieren in eine jährliche Mammasonographie .

Ich könnte Ihnen allein aus meiner praktischen Tätigkeit der letzten 17 Jahre viele durch Brustultraschall frühentdeckte Brustkrebse bei Patientinnen zwischen 28 Jahren und älter belegen

Die Mammographie hat eine Sensitivität ( = Treffsicherheit ) von ca. 90 %, d.h. letztlich, dass 10-15 % der bösartigen Veränderungen mit der Mammographie nicht erkannt werden.

In entscheidendem Maße ist die Treffsicherheit der Mammographie abhängig von der Dichte des Brustdrüsengewebes, die üblicherweise im jüngeren Alter viel höher ist, sodass in dieser Altersklasse die Treffsicherheit deutlich geringer ist. Es gibt jedoch auch häufig sehr dichtes Drüsengewebe im höheren Alter , wenn eine sog. Mastopathie vorliegt; auch hier hat die Mammographie ihre Einschränkungen.

„Unschlagbar „ ist die Mammographie bei der Entdeckung von Karzinomen , die sog. Mikrokalk enthalten. Dies betrifft etwa 50 % aller Karzinome ! Unter „Mikrokalk“ versteht man kleinste Kalkstrukturen weitaus kleiner als 1 mm, die nur unter Lupenvergrösserung sichtbar werden.

Dort wo die Mammographie in Abhängigkeit des vorliegenden Drüsengewebes ihre „ diagnostischen Lücken „ hat , schliesst die Ultraschalluntersuchung der Brust idealerweise diese Lücke.

Wichtig zu merken !!!:

Die eine Methode schliesst die andere Methode nicht aus, macht sie nicht überflüssig, sondern beide Methoden ergänzen sich in hervorragender Weise und erhöhen die Sicherheit

Nicht zuletzt eignet sich die Sonographie besser als jede andere Untersuchungsmethode zur Abklärung von Brustveränderungen durch Aspiration, Feinnadelpunktion (siehe dort ) oder Stanzbiopsie (siehe dort ). Der Einsatz dieser invasiven Methoden unter kontinuierlicher Ultraschallsicht könnte zu einer Reduzierung der stationären operativen Eingriffe bei gutartigen Brustveränderungen führen.
Gemäss den Vorgaben der europäischen Leitlinien und der S3-Leitlinien für die Brustkrebsfrüherkennung und der Diagnostik, Therapie und Nachsorge sollte zu 70% vor der definitiven Behandlung eine feingewebliche Diagnosesicherung des suspekten Befundes erfolgen. Hier haben sich als Methoden die Stanzbiopsie und die Vakuumbiopsie durchgesetzt

Farbdoppler‑Sonographie in der Mammadiagnostik

Mammakarzinome zeichnen sich durch eine vermehrte Vaskularisation (Neubildung von Blutgefässen) im Tumorgebiet aus. Durch die Weiterentwicklung der Ulltraschallgeräte ist es inzwischen sogar moeglich geworden, auch kleinste Gefaeße mit niedriqen Blutflußgeschwindigkeiten farbig darzustellen.
Die Farbdoppler‑Sonographie eignet sich auch zur besseren Orientierung bei der Sonoqraphie von Lymphabflußwegen.

3D Brustultraschall

Mit der 3D-Sonographie ergeben sich neue Möglichkeiten zur Beurteilung von Tumoren und zur Steuerung von minimal invasiven Eingriffen (Stanzbiopsien etc. ). Die Treffsicherheit insbesondere bei der Stanzbiopsie kleinster Tumoren wird durch die Kontrollmöglichkeit im 3-dimensionalen Raum deutlich höher.

Ein großer Vorteil der sonographischen Technik zur Untersuchung der weiblichen Brustdrüse ist die Tatsache, daß die Frauen, wenn auch nicht mit geübtem Auge aber doch optisch die Untersuchung der Brustdrüse auf dem Ultraschallmonitor mit beobachten können. Das Miterleben der Untersuchung auf einem Bildschirm kann helfen, bestehende Ängste abzubauen und auch ein neues Gefühl für das eigene Organ zu entwickeln, was im Rahmen der routinemäßigen Eigenuntersuchung von großer Wichtigkeit ist.

All dies und die zu erwartende Weiterentwicklung der Ultraschallscanner kann dazu beitragen, diese Technik häufiger als bisher zur primären Abklärung von Brustdrüsenveränderungen einzusetzen.
Ein heute oft angeführtes Argument gegen die Mammasonographie im Rahmen der Vorsorgemedizin ist der benötigte Zeitaufwand und die fehlende Anzahl qualifizierter Ärzte.

Bereits heute darf die Ultraschalluntersuchung der Brust als nicht mehr verzichtbare Untersuchungstechnik neben der Mammographie angesehen werden und sollte insbesondere bei unklaren Fällen regelmäßig Anwendung finden.

Da die Anschaffung der modernen Geräte aber erhebliche Mittel erfordern und die Honorierung der erbrachten Leistung zur Zeit noch nicht angemessen erscheint, wird bewußt oder unbewußt der Einsatz dieser modernen Technik zum Wohle der Patientinnen mit beeinflußt.
Durch die rasante Weiterentwicklung der Gerätetechnolgie können heute die hochfrequenten Schallköpfe feinste Gewebstrukturen sichtbar machen

Diagnostische Lücken des Brustultraschalls

bei nachfolgend genannten mammographisch suspekten Befunden hat die Sonographie ihre spezifischen " blinden Flecken"

  • Mikroverkalkungen jeglicher Art
  • umschriebene kleine Herdbefunde in lipomatösen Geweben
  • kleine zirrhöse Gewebskonfigurationen und - Retraktionen
  • verkalkte Herdbefunde jeglicher Art
  • fetthaltige Herdbefunde ( Ölzyste, Lipom )

Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet ist die Nachkontrolle der Brust nach Operationen insbesondere nach einer Brustkrebsoperation.
Mit der Mammographie gelingt diese nicht stets optimal, da die operierte Brust durch Narben oder Gewebeverdichtung nach Bestrahlung nicht immer sicher beurteilbar ist.

Unter Einsatz der farbkodierten Sonographie (Dopplersonographie) ist es anhand auffälliger Gefäßmuster möglich, frühzeitig neu entstandene oder wiederaufflammende bösartige Veränderungen zu erfassen.

Dies kann in zeitlich kurzen Abständen von ca. 3 Monaten mit dem Vorteil der Vermeidung des Strahlenrisikos erfolgen.

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