Die Kupferspirale besteht aus einem Kunststoffträger, dessen vertikaler Arm mit einem Kupferdraht umwickelt ist. Sie weist ferner einen hauchdünnen Entfernungsfaden auf

Für den Wirkmechanismus ist ursächlich die Kupferionenabgabe in das Sekret der Gebärmutter verantwortlich. Diese freigesetzten Kupferionen beeinträchtigen die Bewegung der Spermien und verhindern die Befruchtung und die evtl. Einnistung.

Die Versagerquote ( = Pearl-Index) liegt bei 0,2 bis 2 pro 100 Frauenjahre

Die typische Kupferspirale hat eine Liegedauer von 3 Jahren

Diese Spirale beeinflusst nicht die Milchproduktion und die Kupferionen schädigen nicht das Neugeborene, sodass diese Verhütungsmethode auch in der Stillzeit bedenkenlos angewendet werden kann

Man kann diese Spirale ca. 6-8 Wo nach der Entbindung anlässlich der üblichen Nachuntersuchung einsetzen, wenn man vorher geprüft hat, ob die Gebärmutter sich schon wieder ausreichend zurückgebildet hat . Ansonsten würde die Gefahr des „Verrutschens“ bestehen.

In den ersten Monaten nach Einlage können die Menstruationsblutungen verstärkt und verlängert sein.
Ebenso können Zwischenblutungen (Spottings) auftreten, allerdings ohne dass es zu einem Eisenmangel kommt
Eine „Ausstossung“ ist äusserst selten, trotzdem sollte die Lage jeder Spiralenart halbjährlich mittels Ultraschall kontrolliert werden.
Das Risiko für Infektionen ist im Vergleich zu anderen Verhütungsmethoden nicht erhöht.

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